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Brümmerhoff Cup

BrümmerhoffCup 2007

 

Hallo liebe Handballfreunde, wilkommen auf der Brümmerhoff-Cup-Seite. Auf unserer Website erhaltet ihr alle Infos rund um den Brümmerhoff-Cup.

 

 

 

 

Brümmerhoff Cup Programmheft 2007

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THW wird deutscher Meister 2007

Der THW-Kiel gewinnt sein Heimspiel gegen Nordhorn und damit zum 13. Mal die deutsche Handballmeisterschaft.

Außerdem schafft Kiel damit das historische Triple: Pokalsieg, Championsleague und Meisterschaft.

Auch der HSV gewinnt sein letztes Saisonspiel in Göppingen. Allerdings bleibt nur der Titel des Vizemeisters, da die Hamburger am Ende bei gleichem Punktestand eine schlechtere Tordifferenz vorweisen.

Die Veranstalter des Brümmerhoffcups gratulieren dem neuen deutschen Meister: THW-Kiel.

Endspurt in der Bundesliga

Spannender Endspurt in der Handballbundesliga heute am 02. Juni 2007

Wer wird deutscher Meister 2007? HSV oder THW?

HSV hält Titelkampf offen

Der HSV hält den Titelkampf in der Handball-Bundesliga bis zum letzten Spieltag offen. Mit dem 33:28 (13:15)-Heimsieg über den TBV Lemgo und der gleichzeitigen Niederlage des THW Kiel in Flensburg schließt der HSV nach Punkten erneut zum Spitzenreiter THW auf. Beide Mannschaften haben jetzt 56:10 Zähler auf dem Konto. Damit kommt es am nächsten Wochenende zum Showdown. Der HSV muss am Sonnabend bei Frisch Auf Göppingen antreten, der THW Kiel trifft zeitgleich in der heimischen Ostseehalle auf die HSG Nordhorn.

Vor 12.568 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger Color Line Arena hielt der Tabellen-7. aus Lemgo bis 10 Minuten vor Abpfiff dagegen. Erst die Schlussminuten brachten, unter anderem dank eines starken Per Sandströms im HSV-Tor, die Entscheidung. Bester Torschütze beim HSV war einmal mehr Kyung-Shin Yoon mit 9/3 Treffern.

Nach Schlusspfiff wurden sechs scheidende HSV-Spieler geehrt und unter tosendem Applaus gebührend verabschiedet. Der 41-jährige Goran Stojanovic (ab nächster Saison Co- und Torwarttrainer beim HSV), Thomas Knorr (Spielertrainer VfL Bad Schwartau), Roman Pungartnik (VfL Gummersbach), Igor Lavrov (geht zurück in seine russische Heimat) und die Youngster Hanno Holzhüter sowie Tobias Mahncke (beide VfL Bad Schwartau) stecken in der kommenden Spielzeit nicht mehr im HSV-Trikot.

Zur Chronologie des Spiels: Hektik und Nervosität zogen sich in der ersten Halbzeit wie ein roter Faden durch das Spiel der Hamburger. Einzig Goran Stojanovic im HSV-Gehäuse zeigte mit vielen Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern eine gute Leistung. Der HSV führte dennoch bis zur 25. Minute stets mit einem bis zwei Toren Differenz. Krzysztof Lijewski führte ab der 15. Minute Regie. Guillaume Gille wechselte für Pascal Hens auf die halblinke Position. Die Schlussminuten der ersten Hälfte gehörten aber dem TBV Lemgo, der mit einer 15:13-Führung in die Kabine gehen konnte. Die Gastgeber leisteten sich noch zu viele Unkonzentriertheiten.

Nach dem Wechsel wurde das Spiel des HSV besser. Es zeigte sich schnell, dass die Pausenrede von Trainer Martin Schwalb Früchte trug. Drei Treffer in Serie von Kyung-Shin Yoon brachten den HSV auf 17:18 heran. Als Guillaume Gille verletzt auf die Bank musste, kam erneut Lijewski für die Spielmacherposition, die er auch hervorragend ausfüllte. Mit herrlichen Spielzügen konnte der HSV beim 20:20 (41.) egalisieren und ging erstmals durch Torsten Jansen wieder mit 23:22 in Front.

Den letzten Einstand gab es beim 26:26 (50.). In der Folge erhöhte der Tabellen-2. die Schlagzahl und zog auch dank der Paraden des eingewechselten Per Sandström auf 29:26 davon. Lemgos Kreisläufer Christian Schwarzer konnte zwar nochmals auf 29:28 (53.) verkürzen, doch die Schlussminuten waren die des HSV. Hamburg wusste die kleine Schwächeperiode des TBV zu nutzen und warf durch leichte Kontertore einen verdienten 33:28-Endstand heraus.

Showdown am letzten Spieltag

Zum Showdown kommt es jetzt am nächsten Wochenende. Am letzten Spieltag muss der HSV Handball bei Frisch Auf Göppingen antreten (Sa., 02.06., Anwurf 15 Uhr in der Hohenstaufenhalle, live auf N3). Der THW Kiel trifft zuhause auf die HSG Nordhorn.

Stimmen zum Spiel

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): In der ersten Halbzeit waren wir nicht so gut strukturiert. Ich habe aber immer gedacht, wenn wir es schaffen, die Hektik aus dem Spiel zu bekommen, verlassen wir auch als Sieger das Feld. Wir waren zu überdreht, haben zu viele Emotionen zugelassen und viele Fehler gemacht. Das hat Lemgo im Stile einer Spitzenmannschaft natürlich genutzt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann mehr die Beine und unseren Kampfgeist sprechen lassen. Das haben meine Jungs hervorragend gelöst. Der Knackpunkt war dann, dass wir in der Schlussphase die Gegenstöße konsequent durchgezogen haben. Die ganze Saison hat uns schon ausgezeichnet, dass wir die kleinste Schwächeperiode des Gegners zu nutzen wissen. Wir sind sehr froh über die zwei Punkte und bedanken uns bei Flensburg, dass sie ein derart spannendes Bundesliga-Finale kreiert haben. Dass wir am letzten Spieltag noch die Möglichkeit haben, Deutscher Meister zu werden, hätte vor der Saison auch niemand geglaubt.

Volker Zerbe (Trainer TBV Lemgo): Glückwunsch an Hamburg. Ich war heute aber sehr zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft. Ich weiß, wie schwer es ist, wenn sich eine lange Saison dem Ende neigt. Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat alles gegeben. Im Endeffekt haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden. 5 Minuten vor Ende haben wir uns einige Unkonzentriertheiten geleistet. Das war ausschlaggebend. Ich denke, wir haben ein tolles Spiel vor einer tollen Kulisse gesehen.

Spielstatistik

HSV Hamburg - TBV Lemgo 33:28 (13:15)

HSV Hamburg: Stojanovic (9/2 Paraden, 1.- 30.), Sandström (9 P., 31.- 60.); Yoon 9/3, Pungartnik 6, Jansen 5, B. Gille 5, Hens 4, Lijewski 2, G. Gille 2, Knorr, Flohr n.e., Ursic n.e., Schröder n.e.

TBV Lemgo: Zereike (13/1 Paraden, 1.- 60.), Lichtlein (n.e.); Jicha 9, Schwarzer 5, Preiß 4, Hallgrimsson 4, Baur 2/1, Geirsson 2, Hegemann 2, Mocsai, Binder n.e., Schröder n.e., Kropp n.e.

Siebenmeter: 3/5 - 1/3; (Yoon an die Latte, Yoon scheitert an Zereike - Jicha und Baur scheitern an Stojanovic)

Strafminuten: 8 - 6; (2x Jansen, Knorr, B. Gille - Jicha, Preiß, Mocsai)

Schiedsrichter: Holger Fleisch/Jürgen Rieber (Ostfildern/Nürtingen)

Zuschauer: 12.568 (Color Line Arena, ausverkauft)

Spielfilm: 0:2 (5.), 2:2 (8.), 3:2 (10.), 5:4 (13.), 6:5 (16.), 7:6 (18.), 7:7 (19.), 10:8 (22.), 12:10 (25.), 13:12 (27.), 13:15 (30., HZ), 14:16 (32.), 17:18 (36.), 19:20 (40.), 21:21 (42.), 23:23 (45.), 26:25 (50.), 29:26 (52.), 31:28 (57.), 33:28 (60., EN)

HSV-Fans wählen Spieler der Saison

Die Fans des HSV Handball konnten von Donnerstag bis Samstag ihren Spieler der Saison per SMS wählen und dabei als Hauptpreis ein HSV-Trikot mit allen Unterschriften gewinnen.

Gewinner des Votings wurde Toto Jansen, der damit von den Hamburger Fans zum HSV-Spieler der Saison gewählt wurde.

Titelrennen vor letztem Spieltag weiter spannend

Vor dem letztem Spieltag der Handball-Bundesliga stehen unsere Teilnehmer THW Kiel und HSV punktgleich auf den Plätzen 1 und 2 der aktuellen Tabelle.

Die Entscheidung fällt am letzten Spieltag am 02. Juni bei den Begegnungen THW gegen Nordhorn und Göppingen gegen den HSV.

HSV gewinnt den Europapokal der Pokalsieger

Der HSV Handball hat es geschafft und den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte unter Dach und Fach gebracht. Im entscheidenden Final-Rückspiel verloren die Hamburger zwar bei Ademar Leon mit 33:37 (13:16), allerdings reichte dieses Ergebnis aufgrund des 28:24-Hinspielsiegs und der mehr erzielten Auswärtstore, um den Pott mit nach Hamburg zu nehmen. Der Jubel der Mannschaft vor über 100 mitgereisten Hamburger Anhängern war unbeschreiblich.

Vor 6.000 lautstarken Zuschauern im Palacio de los Deportes verloren die Hamburger kurz vor Schluss nach einer 29:28-Führung noch einmal die Nerven. Den entscheidenden Treffer erzielte Kyung-Shin Yoon 10 Sekunden vor dem Abpfiff. Der letzte Angriff der Spanier brachte nichts mehr ein. Bester Hamburger Torschütze war Kyung-Shin Yoon mit 10 Treffern.

Die Gastgeber legten gleich zu Beginn ein enormes Tempospiel an den Tag. Beim 5:2 für Leon war der Vorsprung aus dem Hinspiel beinahe schon aufgebraucht. Die zunächst wieder offensiv ausgerichtete HSV-Abwehr hatte noch ihre Probleme. HSV-Trainer Martin Schwalb stellte auf eine 6:0-Formation um.

Der HSV behielt aber im Hexenkessel Palacio de los Deportes kühlen Kopf, gestaltete die erste Hälfte ausgeglichen. Beim 10:10 (21.) stand die Partie wieder auf Gleichstand. Vor allem Bertrand Gille und Per Sandström drückten dem Hamburger Spiel ihren Stempel auf. Mit einem 13:16-Rückstand ging es in die Kabine.

Die zweite Halbzeit glich einer Achterbahnfahrt. Ademar Leon erwischte den besseren Start und konnte beim 19:14 sogar mit 5 Toren in Führung gehen. Der Vorsprung hätte für den Europapokalsieg gereicht. Die Gäste aus Hamburg konterten. Angetrieben von einem starken Kyung-Shin Yoon konnte der HSV beim 26:26 (46.) wieder egalisieren. Mittlerweile schaute sich Bertrand Gille aufgrund einer roten Karte das Spiel von der Tribüne an. Beim 29:28 (48.) für den HSV hatte sich das Blatt gewendet. Es sah alles danach aus, als würde der HSV das Spiel unter Kontrolle bringen. Doch ein letztes Mal wehrten sich die Hausherren.

Das Match stand auf des Messers Scheide. Den Hamburgern unterliefen in dieser hektischen Schlussphase zu viele einfache Fehler. Beim 35:30 und 37:32 (60.) hatte Ademar Leon den Pott wieder in seinen Händen. Als Kyung-Shin Yoon in Unterzahl 10 Sekunden vor Abpfiff zum 37:33 traf, hatte der HSV wieder beide Hände am Pott. Der letzte Angriff Ademars brachte nichts mehr ein. Der HSV Handball darf sich Europapokalsieger nennen.

Stimme zum Spiel

Martin Schwalb (Trainer HSV Handball): Wir haben den Pott verdient gewonnen, weil wir die insgesamt bessere Mannschaft waren.

Spielstatistik

Ademar Leon - HSV Hamburg 37:33 (16:13)

Ademar Leon: Saric (11 Paraden, 1.- 39., 50.- 57.), Alilovic (2 P., 39.- 50., ab 57.); Möller Jakobsen 8/3, Stranovsky 5/1, Castresana 4, Krivochlykov 4, Perales 3, Garralda 3, Entrerrios 3, Aginagalde 2, Costa 2, , Morros 2, Urdiales 1, Sigurdsson

HSV Hamburg: Sandström (11/2 Paraden, 1.- 37.), Stojanovic (6 P., ab 37.); Yoon 10/1, B. Gille 8, Hens 4, Schröder 4, Jansen 3, G. Gille 3, Lijewski 1, Flohr, Souza, Knorr, Pungartnik, Lavrov n.e.

Siebenmeter: 4/6 ? 1/2; (Möller Jakobsen, Urdiales scheitern an Sandström ? Yoon an Alilovic) Strafminuten: 8 ? 6; (Sigurdsson, Costa, Morros, Entrerrios ? 2x Jansen, G. Gille)

Rote Karten: Bertrand Gille (46., Foulspiel), Schröder (60., wegen einer Unsportlichkeit)

Schiedsrichter: Henrik La Cour Laursen/Jens Carl Nielsen (Dänemark) Zuschauer: 6.000 (Palacio de los Deportes)

Spielfilm: 1:0 (1.), 3:2 (5.), 5:2 (8.), 7:5 (11.), 9:7 (17.), 10:10 (21.), 14:10 (25.), 15:12 (27.), 16:13 (30., HZ), 19:14 (34.), 20:17 (36.), 22:18 (37.), 24:22 (42.), 26:23 (45.), 27:27 (47.), 28:29 (49.), 30:30 (50.), 32:30 (52.), 33:30 (53.), 35:30 (56.), 35:31 (57.), 35:32 (57.), 37:32 (59.), 37:33 (60., EN)

Champions League: Kiels neue Helden: Der THW holt zum ersten Mal den Titel!

"Zeit für Heldentaten" hatte das offizielle Hallenmagazin des THW Kiel vor dem Anpfiff des Final-Rückspiels gegen die SG Flensburg-Handewitt gefordert. Das Publikum und der dezimierte Kader der Zebras taten, was gewünscht war. Am Ende reckte THW-Kapitän Stefan Lövgren, der sich zur Überraschung aller einsatzfähig gemeldet hatte, den überdimensionalen Siegerpokal gen Hallendecke: Der THW Kiel hat es geschafft, der THW Kiel ist zum ersten Mal in seiner titelträchtigen Vereinsgeschichte auf Europas Thron geklettert, der THW Kiel ist Champions League Sieger 2007!

Zwischen Anpfiff und grenzenlosen Jubel lagen sechzig Minuten, in denen den Zebras noch einmal alles abverlangt wurde. Erst als Kim Andersson sechs Sekunden vor dem Abpfiff zum 29:27 (15:10) traf, kannte der Jubel keine Schranken mehr.

Prickelnd, prickelnder - Champions League-Finale! Schon weit vor dem Anpfiff herrschte eine grandiose Stimmung im total ausverkauften Rund der Ostseehalle, die ihren ersten Höhepunkt erlebte, als Stefan Lövgren im Trikot die Platte betrat. Dieses Spiel wollte sich der Kapitän auf gar keinen Fall entgehen lassen, nahm dafür die starken Schmerzen seiner Verletzung in Kauf.

Und der THW hatte begriffen, ging schnell mit 3:0 in Führung. Wie schon im Hinspiel Schlüsselszene: Joachim Boldsen sieht die Rote Karte. Auf Flensburger Seite hielt Lijewski seine Farben mit wuchtigen Würfen im Spiel. Bis auf 4:5 und 7:8 verkürzten die Gäste, die gegen eine aggressive und schnelle THW-Abwehr mit einem tollen Thierry Omeyer dahinter aber ihre Probleme hatten. Dann der Schock für die SG: Zeitz ging in einen Zweikampf mit Boldsen, der sich gegen den quirligen Kieler "Ersatz"-Mittelmann nur mit einem Griff an den Hals wehren konnte. Das ansonsten klasse pfeifende Unparteiischen-Gespann Baum/Goralczyk zögerte keinen Moment, und zeigte dem SG-Mittelmann die Rote Karte. Eine harte Bestrafung, doch offenbar wollten die Schiedsrichter früh klar machen, dass für Nickeligkeiten kein Platz in diesem Finale war. Den Flensburger Schock-Zustand nutzten die aufopferungsvoll kämpfenden Kieler eiskalt: Acht Minuten ließen die Defensive und Omeyer keinen Ball ins schwarz-weiße Tor, während Zeitz und Karabatic im Wechsel auf 12:7 (27.), nach Ablauf der 30 Minuten erzielte Kim Andersson mit einem rotzfrechen Siebenmeter-Heber den 15:10-Halbzeitstand - die Ostseehalle stand Kopf.

Überragender Spielmacher: Christian Zeitz © living sportsMahnende Stimmen erinnerten aber immer wieder an das DHB-Pokal-Halbfinale, in dem Flensburg in der zweiten Halbzeit den Kieler Vorsprung pulverisierte. Zunächst sah es auch danach aus, dass die SG heran kommen könnte. Zwei schnelle Tore von Vranjes und Jensen sorgten wieder für Spannung, doch die Zebras wollten nicht klein beigeben. Angepeitscht von einem Publikum, das fortan jede eventuell noch vorhandene Zurückhaltung ablegte, erhöhte Klein per Tempogegenstoß wioeder auf 17:12 (24.). Doch die SG war im Spiel, nutzte sich nun einschleichende Flüchtigkeitsfehler im Kieler Angriff mit drei Kontern zum 15:17 (38.), die Dramatik nahm zu. Auch zwei Karabatic-Geschosse zum 22:17 (45.) bedeuteten keine Vorentscheidung. Die letzte Viertelstunde des Spiels war längst angebrochen, Beutler für für den guten Holpert ins Flensburger Tor beordert worden. Zwei direkt aufeinander folgende Siebenmeter-Heber von Eggert brachten die Gäste wieder auf Tuchfühlung, die spätestens beim 24:26 durch Lijewskis Kullertor zum heißen Atem für die Kieler wurde (55.). Der THW hatte Pech mit Holztreffern, Karabatics Hammer ging knapp am Tor vorbei. Flensburg war am Drücker, fand seinen Meister aber in der Kieler Abwehr und einem gerade in dieser Phase überragenden Thierry Omeyer. Doch auch dieser konnte nicht verhindern, dass nach Kleins Zwei-Minuten-Strafe und Zeitz' roter Karte der THW die letzten Sekunden in doppelter Unterzahl bestreiten musste.

Längst hatte die SG auf eine offene Manndeckung umgestellt, durch Vranjes den Rückstand 24 Sekunden vor Ende auf 27:28 verkürzt - noch ein Flensburger Tor und es hätte ein Siebenmeterwerfen gegeben. Serdarusic nahm eine Auszeit, wollte seine Spieler für die letzten 13 Sekunden einstimmen. Karabatic auf Lundström, der kurz gedribbelt, den freien Kim Andersson angespielt, der eiskalt gegen Beutler vollstreckte - der Rest war unglaublicher Jubel für eine Mannschaft, die es trotz aller Widrigkeiten durch einen enormen Energieeinsatz geschafft hat, den lang gehegten Kieler Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Kiel hat neue Helden! Kiel hat Omeyer, M. Andersson, Fritz, Linders, Xepkin, K. Andersson, Lundström, Kavticnik, Lövgren, Zeitz, Karabatic, Klein, Jeppesen, Szilagyi, Ahlm und natürlich Noka Serdarusic!

Stimmen zum Spiel:

THW-Trainer Noka Serdarusic:

Ich hätte nie gedacht, dass wir dieses Ziel mit unserem dezimierten Kader erreichen können. Meiner Mannschaft zolle ich das größte Kompliment, was man aussprechen kann. Insbesondere bedanke ich mich natürlich bei Andrei Xepkin, der sich mit seinen bald 42 Jahren in den Dienst der Mannschaft gestellt hat - und das mit vollem Herzen. Gegenüber den KN: Ich freue mich für die Mannschaft und möchte mich besonders bei Andrei Xepkin bedanken. Mit wie viel Herzblut er gespielt und wie sehr er uns geholfen hat - das hätte niemand gedacht. Jetzt erwarte ich, dass wir Meister werden.

SG Trainer Kent Harry Andersson:

Ich gratuliere dem THW Kiel zum Titel. Der THW war einfach die bessere Mannschaft am heutigen Tag. Gegenüber den KN: Diese Niederlage tut weh. Wir wollten Kiel überraschen mit einer 5:1-Deckung mit Stryger an der Spitze. Das haben wir zwei Wochen lang trainiert. Darum waren die Rote Karte gegen Boldsen und die Verletzung von Stryger entscheidend. Das war ein Schock.

Andrei Xepkin:

Ich bedanke mich bei Noka für sein Vertrauen. Dies bedeutet mir sehr viel, zumal ich eineinhalb Jahre nicht gespielt habe. Es ist nicht normal, dass eine Mannschaft mit sovielen Verletzten solch ein Spiel gewinnt. Das ist der größter Moment in meinem Leben - und das größte Geschenk zu meinem 42. Geburtstag. War mein Herz bisher rot-blau gefärbt, so ist seit heute ein großer Streifen schwarz-weiß. Ich bedanke mich bei diesem professionellen Klub und insbesondere bei Uwe Schwenker. Wenn mir vor drei Monaten jemand gesagt hätte, ich würde heute die Champions League gewinnen, hätte ich ihn für betrunken gehalten.

Christian Zeitz:

Die Szene in der 19. Minute war ein ganz normales Foul. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Boldsen wäre ausreichend gewesen. Die Schiedsrichter haben aber anders entschieden. Jetzt freue ich mich über den Sieg, schließlich hat Kiel seit etlichen Jahren auf diesen Titel gewartet. Getrunken wird heute alles, was betrunken macht! THW-Manager Uwe Schwenker gegenüber den KN: Auch 17 Sekunden vor dem Abpfiff war das Spiel für mich noch nicht entschieden. Das war dramatisch. Ich mache der ganzen Mannschaft und dem Publikum ein Kompliment.

SG-Spieler Lars Christiansen:

Kiel hat heute super gespielt.

Dominik Klein gegenüber den KN:

Stefan Lövgren hatte nach dem Spiel Tränen in den Augen. Wir haben den Titel für ihn geholt. Der Champions-League-Pokal sieht zehnmal schöner als der Weltmeister-Pokal, und außerdem haben wir gemeinsam an diesem Titel ein ganzes Jahr gearbeitet.

Stefan Lövgren gegenüber den KN:

Christian Zeitz hat seine Sache in der Mitte gut gemacht. Wichtig war nicht, dass er ein- oder zweimal verworfen hat. Wichtig war, dass er immer souverän weitergearbeitet hat. Mir tut jetzt nichts mehr weh. Eine Feier war nicht geplant, aber das kriegen wir auch noch alleine hin.

SG-Manager Thorsten Storm gegenüber den KN:

Kiel war in zwei Spielen besser und hat den Titel verdient gewonnen. Man hat gesehen, wie wichtig der Torwart ist. Omeyer hat überirdisch gehalten.

SG-Spieler Joachim Boldsen gegenüber den KN:

Ich glaube nicht, dass die Rote Karte berechtigt war, aber die Schiedsrichter müssen eben sehr schnell entscheiden. Entscheidend war das nicht, denn wir hatten auch so genug Möglichkeiten. Die Enttäuschung ist riesengroß, aber wir müssen jetzt dringend Vierter in der Bundesliga werden. Schiedsrichter Miroslaw Baum gegenüber den KN: Boldsen ging nicht auf den Ball. Bis dahin haben beide Mannschaften korrekt gespielt, aber dieses Foul war für mich objektiv eine Rote Karte. Nach dem Spiel kamen alle Flensburger zu uns und haben uns zu unserer guten Leistung gratuliert.

Champions League, Finale:

29.04.07, So., 17.30: THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt: 29:27 (15:10)

THW Kiel:

Omeyer (1.-60., 16 Paraden), M. Andersson (n.e.); Linders (2), Xepkin, K. Andersson (5/3), Lundström (1), Kavticnik (4), Lövgren (n.e.) Zeitz (7), Karabatic (9/1), Klein (1); Trainer: Serdarusic

SG Flensburg-Handewitt:

Beutler (44.-60., 2 Paraden), Holpert (1.-44., 13 Paraden); Lackovic (3), Nielsen, Eggert (4/3), Jensen (1), Christiansen (2/2), Vranjes (3), Johannsen (4), Stryger, Lijewski (6), Boldsen (2), Lauritzen, Knudsen (2); Trainer: Andersson Schiedsrichter: Miroslaw Baum / Marek Goralczyk (POL)

Zeitstrafen:

THW: 2 (Linders (47.), Klein (59.));
SG: 2 (Knudsen (23.), Eggert (55.))

Rote Karten:

THW: Zeitz (Foulspiel, 60.);
SG: Boldsen (Foulspiel, 19.)

Siebenmeter:

THW: 5/4 (Holpert hält Karabatic (6.));
SG: 5/5

Spielfilm: 1. Hz.: 3:0 (4.), 4:1, 5:2 (9.), 5:4 (11.), 7:4 (14.), 8:5, 8:7 (17.), 12:7 (27.), 13:8, 14:10 (30.), 15:10 ;2. Hz.: 15:12 (33.), 17:12, 17:15 (38.), 19:16, 20:17 (41.), 22:17 (45.), 22:19, 23:20 (49.), 25:21 (51.), 26:22 (54.), 26:24 (55.), 27:25 (59.), 28:26 (60.), 28:27 (60.), 29:27.

Zuschauer: 10250 (ausverkauft) (Ostseehalle, Kiel)

Die anderen Europapokal-FinalsDreifach-Triumph für die deutschen Klubs: Dem SC Magdeburg gelang der der erste Titel dieses geschichtsträchtigen Sonntags: Im EHF-Pokal siegte der SCM nach dem 30:30 bei CAI BM. Aragon (ESP) im Rückspiel mit 31:28 (11:10) und holte damit die Trophäe nach Sachsen-Anhalt.

Der deutsche Pokalsieger HSV Hamburg kam im Pokal der Pokalsieger gegen C.BM. Ademar Leon (ESP) hauchdünn zum Erfolg: In eigener Halle hatten die Hamburger ein 28:24 (14:12) vorgelegt, in Leon traf Yoon acht Sekunden vor dem Ende zum vielumjubelten 33:37 (13:16) Endstand .

Im Challenge Cup griffen der ehemalige Kieler Frode Hagen und der ehemalige Flensburger Glenn Solberg mit ihrem Heimatverein Drammen HK (NOR) nach dem Titel. Nach dem 26:26-Auswärtsremis beim rumänichen Club C.S. UCM Resita reichte es für die beiden ehemaligen Bundesligaspieler nicht zum Titel. In heimischer Halle kam Drammen nur zu einem 36:36-Remis, aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore ging der Titel nach Rumänien.

Aus den Kieler Nachrichten vom 30.04.2007:

Historischer THW-Tag: Der "Pott" ist zu Hause 29:27 gegen Flensburg: Kieler gewinnen im zehnten Anlauf die Champions League So sehen Sieger aus: Der THW Kiel ist Champions League Sieger 2007!

Auf den Tag genau sieben Jahre nach dem verlorenen Finale gegen den FC Barcelona hat der THW Kiel zum ersten Mal die Champions League gewonnen. Und wie: In einem dramatischen Final-Rückspiel besiegten die Zebras gestern Nachmittag die SG Flensburg-Handewitt mit 29:27 (15:10) und machten nach der famosen Leistung im Hinspiel (28:28) den größten Triumph der Vereinsgeschichte perfekt. 59:47 Minuten zeigte die Hallenuhr an, als Noka Serdarusic zum grünen Karton griff. Seine ausgepumpten Jungs hatten in den Sekunden zuvor eine 28:25-Führung verspielt, Anders Eggert und Ljubomir Vranjes zum 28:27 getroffen. Ein weiteres Gegentor, und das Finale der Champions League hätte im Siebenmeterwerfen entschieden werden müssen. Auszeit für die Kieler, die in doppelter Unterzahl noch dreizehn Sekunden überstehen mussten.

Erinnerungen an das verlorene Viertelfinale in der vergangenen Champions-League-Saison wurden wach, als den Zebras in den letzten Sekunden der Sieg entglitt.

Diesmal nicht: Nikola Karabatic, erneut Maschinist im THW-Spiel, passte den Ball zu Kim Andersson, der zu seinem Landsmann Henrik Lundström. Auf den flinken Linksaußen stürzten sich zwei Flensburger und Lundström spielte gedankenschnell wieder Andersson an. Der Linkshänder, von den Gästen vergessen, stand frei am Kreis und traf zum erlösenden 29:27. Der Rest war eine große Party. Während Serdarusic den Jubelsturm nutzte, um den Moment des Triumphes in der Ruhe seiner Kabine zu genießen, stürzten die Zebras sich auf den langen Andersson.

Von den Tribünen strömten die verletzten Marcus Ahlm, Viktor Szilagyi, Lars Krogh Jeppesen und Henning Fritz auf die Platte. Ein grandioser Erfolg ohne fünf Asse - das war gestern nur möglich, weil der THW erneut mit unglaublicher Entschlossenheit kämpfte und die leeren Akkus immer wieder mit den Emotionen des Publikums auflud, das von der ersten Sekunde an für ein höllisches Spektakel sorgte. Der Lärmpegel war offensichtlich auch für die Flensburger eine neue Erfahrung. Hektisch und zerfahren fanden sie bis zur Pause überhaupt nicht ihren Rhythmus.

Unter dem Druck der Zuschauer patzten zudem die polnischen Schiedsrichter Baum/Goralczyk, die Joachim Boldsen in der 18. Minute die Rote Karte zeigten. Bitter für die SG, hatte der bullige Däne Kiels Christian Zeitz ("eine Zwei-Minuten-Strafe wäre ausreichend gewesen") doch lediglich kräftig am Trikot gezogen - eine Fehlentscheidung. Ohne Boldsen und ohne ihren Kapitän Sören Stryger, der nach wenigen Minuten mit einer Wadenzerrung vom Feld humpelte, wurde auch das Flensburger Hemd kürzer. Zudem stand der routinierte Lars Christiansen gestern völlig neben sich. Als Kim Andersson die erste Halbzeit mit einem frechen Siebenmeter-Heber beendete, deutete alles auf einen THW-Sieg hin.

Doch das Team von Kent-Harry Andersson, der gestern seinen 58. Geburtstag feierte, bewies in dem Derby-Drama, dass es sich zu Recht für das Finale qualifiziert hatte. Immer wieder musste der überragende Thierry Omeyer (20 Paraden) für seine Vorderleute retten, deren Beine immer schwerer wurden. Auf der Zielgeraden war es schließlich der Wille eines Vid Kavticnik, der beim THW Kiel einen Vertrag als Rechtsaußen unterzeichnet hat. In der Schlussphase fasste sich der Slowene aber immer wieder ein Herz und schmetterte den Ball aus dem Rückraum in die Maschen. Der Ball musste ins Tor - egal wie. Rührend, wie sich Andrei Xepkin nach dem Abpfiff bei seiner Familie bedankte, die ihm im Publikum die Daumen gedrückt hatte.

Der 2,05-Meter-Hüne streckte immer wieder stolz sieben Finger in die Höhe - selbst ihn, der mit dem FC Barcelona schon sechsmal den Cup gewonnen hat, ließ die besondere Atmosphäre in der Halle und der einzigartige Geist in dieser hungrigen THW-Mannschaft nicht unberührt.

Das Spitzenspiel der Championsleague zwischen MKB Veszprem KC und THW Kiel endet 39:36.

In einer hochklassigen Partie des Champions League 1/4 finals schlägt MKB Veszprem den THW Kiel in Veszprem mit 39 : 36. Für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Kiel ist somit für Hochspannung gesorgt.

Gegenüber eurohandball.com zeigte sich Manager Uwe Schwenker erfreut über das Los: "Es gibt keine...

Gegenüber eurohandball.com zeigte sich Manager Uwe Schwenker erfreut über das Los: "Es gibt keine leichten Spiele mehr im Viertelfinale, aber wir sind froh. Wir haben im Rückspiel Heimrecht, was sicher ein Vorteil für uns ist. Es dürfte ein attraktives Duell geben."

Das Team von MKB Veszprem KC: Gegner des THW im Viertelfinale der Champions League.

Das Team von MKB Veszprem KC: Gegner des THW im Viertelfinale der Champions League.
© Veszprem
Der Dauermeister aus Veszprem ist mit einigen Veränderungen in die neue Saison gestartet. Zwei hochkarätige Neuzugänge konnte Trainer Zdravko Zovko den Fans präsentieren: Als neuer Kreisläufer wurde der rumänische 2,10m-Riese Marian Cozma von Dinamo Bukarest verpflichtet, der den nach Nordgorn abgewanderten Norweger Bjarte Myrhol ersetzt. Als zweiter Neuzugang kam mit dem Serben Marko Vujin der letztjährige Torschützenkönig der ungarischen Liga vom Dauerkonkurrenten Dunaferr SE. Zudem konnte mit Dejan Peric aus Barcelona ein erfahrener Torhüter nach Veszprem gelockt werden, der Vlado Sola beerbt.

Star der Mannschaft ist der Mazedonier Kiril Lazarov auf Halbrechts, der in dieser CL-Saison...

Star der Mannschaft ist der Mazedonier Kiril Lazarov auf Halbrechts, der in dieser CL-Saison bereits 68 Treffer erzielen konnte und in der letzten Saison gar Torschützenkönig wurde. Mit Ivan Lapcevic auf Halblinks spielt in Veszprem ein Spieler, der drei Jahre lang in der Bundesliga für den VfL Gummersbach auf Torejagd ging. Ihm zur Seite steht mit dem eingebürgerten Kubaner Carlos Perez ein weiteres großes Kaliber.

Beim traditionellen Vorbereitungsturnier in Ehingen, dem "Schlecker-Cup", an dem der THW und Veszprem zumeist teilnehmen...

Beim traditionellen Vorbereitungsturnier in Ehingen, dem "Schlecker-Cup", an dem der THW und Veszprem zumeist teilnehmen, sind sich die beiden Clubs in den letzten Jahren stets aus dem Weg gegangen. Das letzte Aufeinandertreffen gab es ebenfalls im Jahre 2002, als die Zebras mit 26:32 unterlagen (siehe Spielbericht). Das Viertelfinale in der Champions League ist somit die ideale Chance, die bislang leicht negative Bilanz gegen den ungarischen Abonnementmeister zurecht zu rücken.

Bislang traf der THW in drei Pflichtspielen auf Veszprem, das bis zur Saison 2004/2005 noch unter dem Namen "Fotex Veszprem" fungierte (siehe Gegnerdaten).

Bislang traf der THW in drei Pflichtspielen auf Veszprem, das bis zur Saison 2004/2005 noch unter dem Namen "Fotex Veszprem" fungierte (siehe Gegnerdaten). Das letzte Champions League Duell liegt dabei schon fast 11 Jahre zurück: In der Saison 1995/96 trafen die beiden Teams in der Gruppenphase aufeinander und gewannen jeweils ihre Heimspiele. Der THW siegte in der Ostseehalle mit 28:25 (siehe Spielstatistik), in Veszprem verlor man trotz 10 Treffern von Holger Menke mit 21:23 (siehe Bericht). Das letzte Duell gab es bei der Vereins-EM in der Saison 2002/2003, als der ersatzgeschwächte THW ohne Stefan Lövgren und Demetrio Lozano beim 23:31 chancenlos war (siehe Spielbericht).

Veszprem liegt etwa 1160km entfernt.

Veszprem liegt etwa 1160km entfernt.
Wie der THW wartet auch Veszprem trotz konstant starker Leistungen in der Königsklasse auf den großen Coup. Im Jahre 2002 stand man im Endspiel, unterlag aber Magdeburg (23:21 / 25:30). In den letzten vier Jahren war stets bei einem spanischen Vertreter Endstation: Zweimal scheiterte man im Halbfinale an Portland San Antonio (zuletzt fehlte 2006 lediglich ein Tor zum Finaleinzug), zweimal im Viertelfinale an Ciudad Real.

Der THW Kiel trifft im Viertelfinale der Champions League auf den ungarischen Meister MKB Veszprem KC

Der THW Kiel trifft im Viertelfinale der Champions League auf den ungarischen Meister MKB Veszprem KC. Dies ergab die Auslosung am Dienstag Vormittag in der EHF-Zentrale in Wien. Dabei genießen die Zebras im entscheidenden Rückspiel endlich mal den Heimvorteil der Ostseehalle. Das Hinspiel ist für das Wochenende des 24./25. Februar 2007 terminiert, das Rückspiel für den 3./4. März 2007. Aufgrund von TV-Übertragungen auf Eurosport kann sich dies aber noch ändern. Gummersbach tritt zunächst im spanischen Valladolid an, Flensburg empfängt den FC Barcelona.